Unia fordert Sicherstellung der geschuldeten Löhne

Die Gewerkschaft Unia vertritt ehemalige Mitarbeitende der Pluspunkt Integrationsbetriebe AG, deren Oktoberlöhne nicht bezahlt wurden. Die Unia fordert die verantwortlichen Personen des Konstrukts Pluspunkt, welches aus drei separaten Unternehmen besteht an einen runden Tisch. Sie stehen in der Pflicht, endlich Transparenz zu schaffen und Lösungen zur Finanzierung zu präsentieren.

Im Zuge der finanziellen Schieflage der Stiftung Pluspunkt und ihrer Betriebe sind bei mehreren Mitarbeitenden der Pluspunkt Integrationsbetriebe AG die Oktoberlöhne nicht mehr bezahlt worden. Die Gewerkschaft Unia hat mit einem Schreiben die Verwaltungs- und Stiftungsräte und –rätinnen zur Teilnahme an einem runden Tisch aufgefordert.

Die Unia vertritt die ehemaligen Mitarbeitenden des Gasthofs Lamm. Diese wurden nach dem Konkurs des Gasthofs im Juni 2017 durch die Pluspunkt Integrationsbetriebe AG angestellt. Als im September bekannt wurde, dass die GEWA die Pluspunkt-Betriebe, nicht aber den Gasthof Lamm übernimmt, wurden die Betroffenen entlassen und freigestellt. Bei den meisten dauerte das Arbeitsverhältnis im Oktober noch an.

Die Verantwortlichen der Integrationsbetriebe AG wurden mehrmals aufgefordert, nach Lösungen zur Bezahlung der Gehälter zu suchen. Eine weitere Frist zur Schaffung von Transparenz ist am Mittwoch ohne Ergebnis abgelaufen. Aus diesem Grund fordert die Unia den Stiftungsrat der Stiftung Pluspunkt, welcher zugleich den Verwaltungsrat der Pluspunkt Integrationsbetriebe AG darstellt, den Verwaltungsrat der Pluspunkt Immobilien AG sowie Vertreter der GEWA an den Tisch. Sie stehen in der Verantwortung, schnellstmöglich Lösungen zur Finanzierung der ausstehenden Gehälter zu präsentieren.